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Initiative Neue Globale Perspektive

Initiative New Global Perspective  -  Initiative Nouvelle Perspective Mondiale

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 Die Seiten im Internet für Wissenwoller

 

Der Platz zwischen allen Stühlen ist einer der honorigsten, die man heutzutage einnehmen kann.

Hoimar von Ditfurth (1921 - 1989)

 

Brexit

 

 

Ein abgekartetes Spiel?

 

Da wird eine Brexit-Kampagne vom Zaun gebrochen auf der Basis von Lügengeschichten, auf der einen Seite von Nigel Farage, der mit seiner rechtspopulistischen UKIP Versprechungen mit größtmöglichem Tamtam unters Volk streut, wie etwa der Behauptung, man werde nach erfolgreicher Abstimmung die Gelder, die in den EU-Topf fließen, in das Gesundheitssystem umleiten. Bei den Tories bläst Boris Johnson, von dem bekannt ist, dass er es mit der Wahrheit auch nicht so genau nimmt, ins gleiche Horn (Zeit Online vom 01.07.16): "Er hatte seine Karriere als Journalist begonnen. Die Times feuerte ihn sehr bald wegen eines erfundenen und einem Oxford-Professor in den Mund geschobenen Zitates. Sein nächster Arbeitgeber, der Telegraph, schickte ihn nach Brüssel. Dort amüsierte er sich, indem er Geschichten über Normgrößen für Kondome und Auseinandersetzungen über Käsepolitik erfand, die ihm durch ihre Popularität in eurofeindlichen Kreisen "ein bizarres Machtgefühl" vermittelten, wie er ohne Zögern selbst zugab. "Ich schmiss Steine über den Gartenzaun und wartete auf das phantastische Klirren, das sie verursachten, wenn sie in England in ein Gewächshaus einschlugen."

Und was passierte nach gewonnener Brexit-Abstimmung? Am Morgen danach dämmerte den Briten allmählich, was da passiert war. Da haben doch tatsächlich die Wähler ein größtmögliches Chaos angerichtet, die auf die Lügenkampagne von UKIP und Tories, letzteren dürfte ja wohl kaum die wahre Natur von Boris Johnson entgangen sein, hereingefallen sind, unisono mit der Fraktion der frustrierten Protestwähler. Spontan formierte sich Widerstand gegen den Brexit, als die Tragweite der Abstimmung realisiert wurde, in der Hoffnung auf ein zweites Votum. Nun war oberstes Gebot, die aufkeimende Wut zu kanalisieren, um den Plan des Brexits in die Tat umsetzen zu können. Nehmen wir also die folgenden Schachzüge genauer unter die Lupe. Als erstes galt es nun, die schlimmsten Lügenmäuler, Nigel Farage und Boris Johnson, aus der unmittelbaren Schusslinie zu nehmen. Nigel Farage zieht sich, als ob es die selbstverständlichste Sache der Welt wäre, zurück und räumt gleichzeitig die dreckigste Lüge der Brexiter ab. Boris Johnson wiederum kandidiert nicht für den Vorsitz der Tories, für den er vorher als heißer Anwärter gehandelt wurde. Der nächste Winkelzug ist dann die Inthronisierung von Theresa May, die im Brexit-Spiel als Gegnerin des Austritts aufgetreten ist, somit als geeignet erscheint, die Wogen zu glätten; und mit Sprüchen aufwartet, die man nicht aus dem Lager der Tories gewöhnt ist, wie am vergangenen Montag in ihrer Bewerbungsrede als Premierministerin (Zeit Online vom 12.07.16): "Als Innenministerin Theresa May am Montagmorgen ihren Wahlkampf für die Nachfolge von Premierminister David Cameron eröffnete, konnte sie nicht ahnen, dass ihr das Amt nur zwei Tage später kampflos überreicht werden würde. In einer langen Rede ging die 59-Jährige auf die aus ihrer Sicht drängendsten Probleme des Landes ein: Sie sprach über die Wohnungsnot und über den Mangel an sozialer Gerechtigkeit. Sie forderte mehr Rechte für Arbeiter und Angestellte. Multinationale Konzerne sollten dazu gezwungen werden, Steuern zu zahlen; Schlupflöcher für Steuerflüchtlinge geschlossen werden."  - Typische Floskeln eben für links blinkende Rechtsabbieger. Es scheint sich also hinter dem Brexit mehr zu verbergen als nur eine durch populistische Hitzköpfe angezettelte Abstimmung, die leider, leider in die Hose gegangen ist.

Schauen wir also an dieser Stelle ein paar Jahre zurück, um den zugrunde liegenden Handlungsstrang freizulegen. So war bereits Margret Thatcher, eine Vertreterin des "Raubtierkapitalismus", zwar eine Fürsprecherin für den Verbleib Großbritanniens in der EU, allerdings lehnte sie eine Fiskal- und Wirtschaftsunion ab und war gegen den Euro. Eine politische Union kam überhaupt nicht infrage. Sie war davon überzeugt, dass Großbritannien besser daran täte, einen gewissen Abstand zur EU zu halten. Aber was könnte der Grund für die Wahrung einer gewissen Distanz sein, die nun letztendlich in den Austritt aus der EU gemündet ist?

Dabei ist ein grobe Darstellung der unterschiedlichen Kapitalismusmodelle hilfreich. Um nicht unnötige Verwirrung zu stiften, sollen an dieser Stelle lediglich die wesentlichen Eckpunkte dargestellt und auf Mischformen verzichtet werden, denn auch so werden die entscheidenden Unterschiede deutlich. Auf der einen Seite ist der "Raubtierkapitalismus", der gekennzeichnet ist durch die vorherrschende Unternehmensfinanzierung durch die Börse, sich an kurzfristiger Rendite orientiert, dem Staat minimale Regulationen zugesteht und nur gering ausgebaute Sozialsysteme vorsieht. Dieses Modell wird im angelsächsischen Raum bevorzugt und lässt sich zurückverfolgen bis auf Adam Smith, dessen Gedanken das Gerüst des Kapitalismus formen. Dem steht eine gemäßigte Variante gegenüber, deren Merkmale sich an folgenden Eckpunkten festmachen lassen: Eine vorherrschende Unternehmensfinanzierung durch Banken, langfristige Unternehmensentwicklung, dem Gemeinwohl verpflichtet, mit stark ausgebauten Sicherungssystemen und einem stärker regulierten Arbeitsmarkt, sowie ein stärkerer Einfluss von Gewerkschaften. Es ist in diesem Zusammenhang mehr als nur eine Randbemerkung, dass die Finanzkrise 2008, ausgelöst durch die Lehman-Pleite infolge einer geplatzten Immobilien-Finanzblase, auf das Konto des Raubtierkapitalismus geht, wo dann regelwidrig, der Staat soll ja seine Finger aus dem Spiel lassen, eben der geschmähte Staat genötigt wird, via Steuerzahler, die Schieflagen der an der Börse zockenden Banken zu begradigen. Frei nach dem Motto: "Gewinne werden privatisiert, Verluste sozialisiert." Hier ist wohl eine der Wurzeln für die Distanz Großbritanniens zur EU zu finden. Es ist der feste Wille den "Raubtierkapitalismus" am Leben zu erhalten; so passt ja auch die Ankündigung des britischen Finanzminister George Osborne, die Körperschaftssteuer seines Landes nach dem Brexit von derzeit 20 auf unter 15 Prozent zu senken, glänzend in die dargelegten Hintergründe.

Es scheint also im Kern darum zu gehen, nach welchem Muster die Wirtschaft zukünftig innerhalb der EU gestaltet wird. Ein zügelloser Raubtierkapitalismus, der mit Sicherheit in einen finalen Börsen-Crash mündet, oder einem Kapitalismus, dem enge Grenzen verordnet werden. Dabei sind die Vertreter der gemäßigten Variante zweifelsfrei auf dem Festland zu verorten, in unterschiedlicher Verdünnung selbstverständlich. Es liegt dem Brexit also der alte Streit zwischen zwei unterschiedlichen Auffassungen über die Ausgestaltung der Spielregeln für das Wirtschaftsgeflecht und sozialer Gesichtspunkte zugrunde. Da die Tories in ihrer Gesamtheit eigentlich nie etwas anderes im Sinn hatten, als eine von Regeln befreite Wirtschaft, liegt der Verdacht nahe, dass es sich beim Brexit um einen längerfristige Strategie handelt, um dem wilden Treiben an der Börse weiter keinen Einhalt zu gebieten zu müssen und soziale Aspekte weiterhin vernachlässigen zu können. Man wagt wohl kein zu großes Wort, dies ein abgekartetes Spiel zu nennen!

Volker Zorn (Quantologe) - July 2016

 

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16.01.19: May nach Misstrauensvotum: Die Unkaputtbare ►Großbritannien Conservative Party

Diesmal half ihr das Chaos im britischen Parlament: Theresa May hat die Misstrauensabstimmung überstanden. Findet sie doch noch einen Weg zum Brexit - oder kommt die Lösung für die verfahrene Situation von ganz anderer Seite? Aus London berichtet Kevin Hagen

16.01.19: Jeremy Corbyn: Der Gescheiterte ►Großbritannien  Labour Party

Das verlorene Misstrauensvotum ist für den Labour-Chef eine Blamage. Die Angst vor Jeremy Corbyn als Premier ist im Parlament fast so groß wie vor einem harten Brexit. Eine Analyse von Bettina Schulz

16.01.19: Harter Brexit oder neues Referendum: May-Niederlage spaltet Topökonomen in zwei Lager ►Großbritannien

Nach der Abstimmung im Unterhaus geht die Brexit-Hängepartei weiter. Wirtschaftsexperten sind sich uneins, ob der harte Brexit nun unausweichlich ist - oder die Chancen für ein zweites Referendum steigen.

16.01.19: Premierministerin: Die Versäumnisse der Theresa May ►Großbritannien

Für ihre Niederlage im Parlament ist die britische Regierungschefin selbst verantwortlich. Zu viel hat sie unterlassen. Nun glauben die Briten nicht mehr an die Politik.

15.01.19: Britisches Unterhaus: In der SackgasseBrexit

Nur Nein sagen reicht nicht: Wenn das britische Parlament nicht in der Lage ist, sich für eine Brexit-Variante zu entscheiden, bleibt nur ein zweites Referendum. Ein Kommentar von Marcus Gatzke

15.01.19: Britisches Parlament lehnt Brexit-Deal ab: Kollision mit der Realität

Der Brexit-Deal ist im britischen Parlament durchgefallen. Die EU sollte sich jetzt darauf konzentrieren, die Folgen eines Austritts ohne Abkommen abzufedern. Denn eine Einigung mit den Briten ist derzeit kaum vorstellbar. Ein Kommentar von Markus Becker

15.01.19: Brexit Großbritannien ist ein Stück weit unregierbar geworden

Die britische Politik hat sich in den vergangenen Monaten in abschreckender Weise extremistisch gebärdet. Aber einen ungeregelten Austritt darf es nicht geben. Kommentar von Stefan Kornelius

14.01.19: Großbritannien: May hält Verbleib in EU für wahrscheinlicher als ungeordneten Brexit ►Großbritannien EU

Kurz vor der Abstimmung im Unterhaus bittet die Premierministerin um Zustimmung zum Austrittsvertrag. Bei einer Ablehnung werde der Verbleib in der EU wahrscheinlich.

14.01.19: Vor Brexit-Abstimmung: EU schickt Unterstützerbrief nach London ►Großbritannien EU

Es gilt als unwahrscheinlich, dass das britische Unterhaus das Brexit-Abkommen von Premierministerin May unterzeichnet. Um Bedenken auszuräumen, versichert die EU nun schriftlich: Die Grenze zu Irland bleibt nur als Notlösung offen.

14.01.19: Labour: Auch die britische Opposition versagt im Brexit-Drama ►Großbritannien  Labour Party

Neben der Inkompetenz und Verantwortungslosigkeit der regierenden Tories ist es die Labour Party, die den Zerfall der politischen Kultur in Großbritannien verkörpert. Kommentar von Stefan Kornelius

13.01.19: Brexit: Corbyn bekräftigt Nein zu zweitem Referendum ►Großbritannien  Labour Party

Am Dienstag stimmt das britische Unterhaus über Theresa Mays EU-Ausstiegs-Deal ab. Selbst Brexit-Minister Barclay ist pessimistisch. Scheitert die Regierungschefin, schlägt die Stunde von Oppositionsführer Corbyn. Der skizziert einen Plan.

13.01.19: Brexit: Die Hunde bellen wieder ►Großbritannien Irland  ►Nordirland

Das britische Parlament stimmt über den Brexit ab. Nach einem ungeregelten EU-Austritt könnten die Republik Irland und Nordirland durch eine harte Grenze getrennt werden. Eine Reise auf die Insel, auf der die Gewalt der Vergangenheit wieder aufleben könnte Eine Reportage von Peter Kümmel, Belfast

12.01.19: Brexit: Noch mal abstimmen? ►Großbritannien  ►Brexit Fake News

Weil ihre Parlamentarier keinen Ausweg finden, fordern immer mehr Briten ein zweites EU-Referendum. Die Anhänger des Brexits wittern Verrat. Eine Analyse von Jochen Bittner

Q. meint: Diese Lüge wird den Brexitern das Genick brechen:

12.01.19: Großbritannien: Eine Insel in Angst  ►Großbritannien

Vielen Unternehmen in Großbritannien bereiten sich auf einen Chaos-Brexit vor: Sie horten Teile, verschieben Investitionen und verlagern Jobs. Denn die Chancen stehen schlecht, dass das britische Parlament am Dienstag dem ausgehandelten Austrittsvertrag zustimmt. Wenn das britische Parlament gegen einen Austrittsvertrag stimmt, wird es keine Übergangsphase geben - was für die Unternehmen fatal wäre. Von Björn Finke

12.01.19: Brexit: Tausende demonstrieren gegen britische Regierung ►Großbritannien  Politikverdrossenheit

Gelbwesten nun auch in London: Nach dem Vorbild der französischen Protestbewegung sind Tausende Briten für Neuwahlen und ein Ende der Sparpolitik auf die Straße gegangen.

12.01.19: Theresa May und der Brexit: Was die Frau in der gelben Jacke sagt ►Großbritannien

"Yellow Jacket Woman" elektrisiert die Brexit-Gegner: In einer Talkshow-Runde wurde eine Zuschauerin gefragt, ob Theresa May einem nicht leid tun könne. Die Frau verriss die EU-Austrittspolitik der Regierung binnen 90 Sekunden.

10.01.19: Britische Wirtschaft vor dem Brexit: Ausstieg in den Abstieg ►Großbritannien Wirtschaft/Ökonomie

Kurz vor der Brexit-Abstimmung im Parlament wächst in der britischen Wirtschaft die Nervosität. Fast täglich kommen neue Hiobsbotschaften aus den Unternehmen - und die Vorbereitungen der Regierung geben kaum Anlass zur Hoffnung. Von Sascha Zastiral, London

10.01.19: Großbritannien: Jeremy Corbyn will lieber Neuwahlen als neues Brexit-Referendum ►Großbritannien Labour Party

Falls Theresa May ihren Brexit-Plan nicht durchs britische Parlament bekommt, fordert der Oppositions-Chef Neuwahlen. Das sei die "demokratischste Option".

08.01.19: Neue Hürde für No-Deal-Brexit: May erleidet Niederlage im Parlament ►Großbritannien

Wenige Tage vor der entscheidenden Abstimmung haben die britischen Abgeordneten neue Hindernisse für den Fall eines No-Deal-Brexits durchgesetzt. Das Ergebnis spiegelt die schwache Position von Premierministerin May wider.

07.01.19: Großbritannien: "Junge Menschen haben genug vom Brexit" ►Großbritannien Politikverdrossenheit

Für viele junge Briten ist die EU nicht das Problem und der Brexit nicht die Lösung. Sie haben ganz andere Sorgen. Zum Beispiel bezahlbares Wohnen oder den Lehrermangel. Protokoll: Dajana Suljkanovic

07.01.19: Brexit-Sorgen: Autoabsatz in Großbritannien bricht ein ►Großbritannien Wirtschaft/Ökonomie

In Großbritannien sind 2018 fast sieben Prozent weniger Autos verkauft worden. Ein Grund ist der nahende Brexit, den die Autoindustrie als existenzielle Bedrohung fürchtet. Und nicht nur sie.

04.01.19: Brandbrief zu EU-Austritt: Britische Universitäten fürchten ungeregelten Brexit ►Großbritannien Wissenschaft

"Eine der größten Bedrohungen, denen unsere Unis je gegenüberstanden": Mehr als 150 britische Hochschulen warnen vor einem ungeordneten Brexit. Förderungen in Milliardenhöhe könnten wegbrechen.

03.01.19: Zwölf Wochen vor Brexit: Britische Handelskammern melden "Wirtschaft in Schockstarre" ►Großbritannien Wirtschaft/Ökonomie

Am 29. März soll Großbritannien die EU verlassen - doch der künftige Status der Handelsbeziehungen ist noch immer ungeklärt. Nun schlägt die Unsicherheit auf die Konjunktur durch.

01.01.19: Kampf gegen Kurden: Türkei bringt Waffen und Panzer zur syrischen Grenze Syrien ►Ethnien

Der türkische Präsident Erdogan lässt Kriegsgerät in Richtung syrische Grenze schaffen. Steht eine Offensive gegen kurdische Truppen bevor?

31.12.18:Notverbindung über Ärmelkanal: London vergibt Brexit-Auftrag an Reederei ohne Schiffe

Neue Panne im Brexit-Chaos: Die britische Regierung sucht Schiffe, die nach dem EU-Austritt die Verbindung über den Ärmelkanal aufrechterhalten - doch die jüngste Auftragsvergabe sorgt für Spott.

30.12.18: Vor Parlamentsvotum: Britischer Handelsminister befürchtet Exit vom Brexit ►Großbritannien

Im Januar entscheidet das britische Parlament über das von Theresa May ausgehandelte Brexit-Abkommen. Handelsminister Fox hält ein Scheitern des EU-Austritts für möglich.

Q. meint: Es wäre ein Segen.

29.12.18: Corbyns Labour-Partei und der Brexit: Mays konfuse Gegner ►Großbritannien   Labour Party

Nicht nur die britische Regierung hadert mit dem Brexit, auch bei Labour kriselt es. Parteichef Jeremy Corbyn könnten die eigenen Unterstützer davonlaufen. Von Kevin Hagen

Q. meint: Nur eine geeinte und starke EU kann die Interessen ihrer Bürger vertreten, schützen und durchsetzen. Also muss eine Spaltung verhindert werden, auch der Brexit. Somit demaskiert sich Jeremy Corbyn selbst. Die leidige Nationalstaaterei behindert gesellschaftlichen Fortschritt insgesamt und gehört ins Repertoire rechtsgerichteter Politik, wie der Nationalsozialismus des Dritten Reiches oder der Slogan "America First" von Donald Trump. Das ist ein rückwärtsgewandtes Politikverständnis und gehört schnellstens auf den Müllhaufen der Geschichte, Abteilung "Sondermüll".

29.12.18: Zusätzliche Fähren gechartert: Britische Regierung befürchtet Brexit-Chaos am Ärmelkanal ►Großbritannien

Großbritannien trifft Vorkehrungen für den Fall eines harten Brexit: Die Regierung gibt umgerechnet 120 Millionen Euro aus für die Miete zusätzlicher Schiffe - um das drohende Chaos am Ärmelkanal abzuwenden.

21.12.18: Brexit: Irland lehnt Vorbereitungen für harte Grenze ab ►Irland

Sollte Großbritannien ohne Abkommen die EU verlassen, droht eine neue harte Grenze zwischen Irland und Nordirland. Doch die Regierung in Dublin trifft dafür keine Vorbereitungen - mit voller Absicht. Von Markus Becker, Brüssel

20.12.18: Streit über Mitsprache: EU-Parlament droht mit Blockade des Brexit-Vertrags ►EU

Der Brexit provoziert den nächsten Konflikt, diesmal allerdings in Brüssel: Das Europaparlament fordert mehr Mitspracherechte - und droht indirekt, den Austrittsvertrag zwischen der EU und London platzen zu lassen. Von Markus Becker, Brüssel

19.12.18: Pläne für Chaos-Brexit: EU lässt Briten in den Abgrund schauen ►EU ►Großbritannien

Bürgerrechte, Flüge, Zoll und Steuern: Die EU-Kommission legt ihre Pläne für den Fall vor, dass die Briten die EU ohne Abkommen verlassen. Doch genau dieses Notfall-Paket könnte die Gefahr eines No-Deal-Brexits sogar erhöhen. Von Markus Becker, Peter Müller und Christoph Schult, Brüssel und Berlin

19.12.18: Großbritannien: Brexit und kein Ende - die Szenarien

Abstimmung? Keine Abstimmung? Ja? Nein? Das Brexit-Chaos geht immer weiter, kaum einer blickt noch durch und die Zeit läuft den Briten weg. Diese Grafik erklärt die vier Optionen, die es jetzt gibt.

18.12.18: Brexit-Chaos: Großbank empfiehlt Superreichen offenbar Rückzug aus Großbritannien ►Bankensystem

Für eine renommierte Bank ist das ein ungewöhnlicher Schritt: Die Credit Suisse hat laut Bericht der "Financial Times" ihren superreichen Kunden geraten, über die Verlagerung von Geld ins Ausland nachzudenken.

18.12.18: Großbritannien: Schwächstes Wachstum seit der Weltwirtschaftskrise ►Großbritannien  Wirtschaft/Ökonomie

Die Unsicherheit beim Brexit hemmt Investitionen: Die britische Handelskammer rechnet mit einem geringen Wachstum. Theresa Mays Kabinett berät über ein No-Deal-Szenario.

17.12.18: Brexit Labour-Chef: Corbyn kündigt Vertrauensabstimmung gegen May an ►Großbritannien Labour Party

Großbritanniens Premierministerin May muss sich offenbar erneut einem Misstrauensantrag stellen. Nach der Abstimmung in der eigenen Partei will nun Labour-Chef Corbyn das Parlament über ihre Zukunft entscheiden lassen.

16.12.18: Trotz fraglicher Mehrheit für Brexit-Vertrag: May lehnt neues Referendum ab ►Großbritannien

Theresa May ist im Streit über den Brexit-Vertrag angeschlagen. Doch die Rufe nach einem zweiten Referendum weist die britische Regierungschefin zurück - und greift Ex-Premier Tony Blair an.

15.12.18: Großbritannien: Mays Minister erwägen Brexit-Alternativen ►Großbritannien

Theresa May kämpft für den Brexit-Deal mit der EU - doch ihre Minister haben laut "Times" andere Pläne. Im Kabinett werden demnach zwei Szenarien durchgespielt.

13.12.18: Labour: Jein zur EUGroßbritannien  Labour Party

Labour hofft auf Neuwahlen in Großbritannien – Parteichef Jeremy Corbyn will einen besseren Brexit-Deal. An der Basis aber hängen viele an der EU. Und jetzt? Eine Analyse von Peter Stäuber, London

Q. meint: Wer sich nicht zur Eu bekennt, kann nicht wirklich links ticken und ist eher ein Populist.

11.12.18: ►Großbritannien EU

Die EU lehnt Brexit-Nachverhandlungen ab - und trotzdem reist Theresa May nun nach Deutschland und Holland. Dort will die britische Premierministerin vorfühlen, auf welche Zugeständnisse sie hoffen kann.

10.12.18: Verschobene Brexit-Abstimmung: Die Zirkusnummer ►Großbritannien EU

Empörung, Gejohle und Hohn im britischen Parlament: Premierministerin Theresa May hat die Brexit-Abstimmung kurz vor Toresschluss abgesagt. Doch die EU zeigt sich kompromisslos - nachverhandeln will sie nicht. Was also rechnet May sich aus? Aus London berichtet Kevin Hagen

10.12.18: EuGH: Großbritannien darf Brexit-Erklärung einseitig zurücknehmen  ►EuGH

Der Exit vom Brexit ist aus Sicht des Europäischen Gerichtshofs ohne Weiteres möglich. Großbritannien bräuchte dafür keine Zustimmung der anderen EU-Staaten.

06.12.18: Brexit-Gutachten: Großbritannien drohen langwierige Verhandlungen

Nach Protesten hat die britische Regierung ein geheimes Rechtsgutachten zum Brexit-Entwurf veröffentlicht. Die Opposition bezeichnet es als "verheerend".

05.12.18: Brexit: House of Chaos ►Großbritannien

Was kein Krieg und keine Revolution vermocht haben, schafft der Brexit: Er führt das britische Parlament an den Rand des Nervenzusammenbruchs.

04.12.18:  Großbritannien: EuGH-Anwalt hält einseitige Rücknahme von Brexit-Erklärung für möglich ►EuGH ►Großbritannien

Großbritannien könnte den Brexit auch ohne Zustimmung der anderen EU-Mitglieder rückgängig machen. Die Auffassung vertritt der Generalanwalt des Europäischen Gerichtshofs.

01.12.18: Brexit-Entscheidung: Wie May aus der Ecke kommen will ►Großbritannien

Im britischen Unterhaus wettern Proeuropäer und Brexit-Hardliner zugleich gegen Theresa Mays EU-Deal. Um überhaupt eine Chance zu haben, muss die Premierministerin einen Spagat schaffen, der unmöglich erscheint. Von Kevin Hagen

01.12.18: Endlich verständlich: Das Wichtigste zum Brexit

Die Briten wollen raus aus der EU. Das ist rasch gesagt - aber nur schwer umgesetzt. Wie ist der Stand? Und was passiert als Nächstes?

28.11.18: Warnungen vor Wirtschaftscrash: Die Brexit-SchreckenGroßbritannien

Die britische Regierung und die Bank of England haben untersucht, welche dramatischen Folgen ein harter Brexit hätte. Was dem Königreich droht und wie man es verhindern könnte - die Analyse. Von Sascha Zastiral, London

25.11.18: Brexit-Deal beschlossen: EU sagt Briten leise Servus ►EU ►Großbritannien

hat das Austrittsabkommen mit Großbritannien abgesegnet - und damit erstmals ein Mitglied verabschiedet. Brüssel hat sich nahezu auf ganzer Linie durchgesetzt, auf die Briten aber wartet jetzt eine Zerreißprobe. Von Markus Becker und Peter Müller, Brüssel

25.11.18: Brüssel EU billigt Brexit-Vertrag ►Großbritannien EU

Die EU-Staaten verabschieden sich von ihrem Partner Großbritannien. 27 Regierungschefs haben das Abkommen für den Brexit gebilligt. Doch das britische Unterhaus kann den Deal noch platzen lassen.

25.11.18: Nach Billigung durch EU: Wie es beim Brexit weitergeht - die Szenarien ►GroßbritannienEU

Jetzt geht's um alles: Nachdem die EU-Staaten den Vertrag zu Großbritanniens Austritt gebilligt haben, liegt die Entscheidung bei den Parlamentariern in London. Möglich ist sogar, dass der Brexit noch abgesagt wird - ist es auch wahrscheinlich? Von Sascha Zastiral, London

2.11.18: EU und Großbritannien: 26 Seiten Liebe im Scheidungsdrama

Großbritannien und EU haben sich auf eine Erklärung zu ihren künftigen Beziehungen geeinigt. Wer das Papier liest, könnte meinen, die Briten wollten der Union beitreten, statt sie zu verlassen. Von Markus Becker und Peter Müller, Brüssel

21.11.18: Psychische Gesundheit: Der Brexit kann krank machen ►Großbritannien Sozialisation

Nach dem Brexit-Voting stieg der Antidepressivaverbrauch in Großbritannien. Kümmern wir uns zu wenig um die gesundheitlichen Folgen politischer Kampagnen? Von Jakob Simmank

19.11.18: Widerstand aus Madrid: Spanien droht mit Brexit-Blockade - wegen Gibraltar ►Spanien EU

Die Brexit-Verhandlungen stürzen Großbritannien in ein politisches Drama, die EU demonstriert weiterhin Einigkeit. Doch nun zeigt sich der erste Riss: Spanien droht, das Austrittsabkommen zu verhindern. Von Markus Becker, Brüssel

19.11.18: Brexit: Arm, aber frei ►GroßbritannienNeoliberalismus

Die Brexit-Ideologen geben vor, die Kontrolle zurückgewinnen zu wollen – für Großbritannien. In Wahrheit wollen sie jedoch einen minimalen Staat und maximalen Wettbewerb.

18.11.18: Großbritannien gegen die EU: Europa lässt sich nicht auflösen ►Großbritannien EU

Der Brexit-Tumult zeigt: Die EU ist derart eng zusammengewachsen, dass ein Austritt faktisch kaum möglich ist - jedenfalls nicht zu vertretbaren Kosten. Aus dieser Erkenntnis erwachsen neue Chancen. Eine Kolumne von Henrik Müller

16.11.18: Aufstand der Brexit-Ultras: Der Putsch, erster Akt ►Großbritannien Conservative Party

Die Brexit-Fanatiker sehen ihre Stunde gekommen, nachdem sie Monate in Deckung verharrten. Jetzt wollen sie Parteichefin May stürzen. Wie stehen ihre Chancen? Von Kevin Hagen und Jörg Schindler

16.11.18: Brexit: Nordirischer Regierungspartner rückt angeblich von May ab  ►Nordirland

Mit ihrer Minderheitsregierung ist die Premierministerin auf die Stimmen der protestantischen DUP angewiesen. Die wendet sich laut einem Bericht nun gegen Theresa May.

15.11.18: Theresa May im Brexit-Finale: Die geprügelte Premierministerin ►EU ►Großbritannien

Stundenlang flogen ihr heute im Unterhaus die Vorwürfe um die Ohren: Theresa May verteidigte ihren Brexit-Plan, doch nur die wenigsten Abgeordneten stellten sich hinter sie. Stattdessen: Revolte, flüchtende Minister. Ist ihr Deal noch zu retten? Von Kevin Hagen

15.11.18: Brexit: 585 Seiten Brexit ►EU ►Großbritannien

Die EU hat das Kompromisspapier zum Brexit veröffentlicht. Was steht drin? Wo hat Großbritannien nachgegeben? Was wird mit Nordirland? Die entscheidenden acht Punkte Von Marcus Gatzke und Bettina Schulz, London

15.11.18: Großbritannien: Nordirland-Staatssekretär tritt wegen Brexit-Deal zurück  ►Nordirland

Den Brexit-Entwurf kritisieren vielen Politiker, so auch Shailesh Vara. "Die Menschen in Großbritannien verdienen Besseres", schreibt er – und legt sein Amt nieder.

15.11.18: Großbritannien: Brexit-Anhänger verlassen Mays KabinettGroßbritannien

Proteste im britischen Kabinett: Als Reaktion auf den Brexit-Entwurf haben Arbeitsministerin Esther McVey, Brexit-Minister Dominic Raab sowie Nordirland-Staatssekretär Vara ihren Rücktritt erklärt.

14.11.18: Brexit und Handelskonflikt mit den USA: Bundesbank warnt vor neuer Finanzkrise ►Bundesbank ►Finanzkrise

Brexit, Handelskonflikt mit den USA: Die Risiken für die Konjunktur stellen nach Einschätzung der Bundesbank auch eine erhebliche Gefahr für das deutsche Finanzsystem dar. Sie fordert mehr Vorsorge von den Banken.

14.11.18: Brexit-Probleme: Das macht den Streit über die irische Grenze so heikel ►Irland  ►Nordirland

Wie können Grenzkontrollen zwischen dem britischen Nordirland und EU-Mitglied Irland verhindert werden? Diese Frage lähmt immer noch die Brexit-Verhandlungen. Der Konflikt dahinter ist Jahrhunderte alt.

Q. meint: Die Schatten der Vergangenheit.

14.11.18: Brexit: Das Endspiel hat begonnen

Unterhändler von EU und Großbritannien haben sich bei den Brexit-Verhandlungen auf einen belastbaren Text geeinigt. Für Premierministerin May beginnt nun eine Reihe dramatischer Manöver. Wie gut sind ihre Aussichten auf Erfolg? Von Peter Müller und Jörg Schindler, Brüssel und London

04.11.18: Brexit: Britische Wirtschaftsvertreter fordern zweite VolksabstimmungIndustrie/Konzerne/Unternehmen

Der bisherige Brexit-Deal werde der Wirtschaft schaden, warnen Unternehmer. Einem Bericht zufolge fordern sie deshalb ein Referendum über die Austrittsbedingungen.

01.11.18: Großbritannien: Justiz ermittelt gegen Hauptsponsor der Brexit-Kampagne ►GroßbritannienFake News

Ein Kreditgeber hat möglicherweise gegen das britische Wahlgesetz verstoßen. Hintergrund sind Geldbeträge, die an Organisationen von Austrittsbefürwortern flossen.

30.10.18: Nach Brexit: Britische Regierung verspricht Steuersenkungen für 32 Millionen Arbeiter ►GroßbritannienPropaganda Conservative Party

Großbritanniens Schatzkanzler will den Bürgern den Brexit mit weitreichenden Steuergeschenken versüßen. Profitieren würden allerdings vor allem: die Besserverdiener.

17.10.18: Treffen der EU-Staats- und Regierungschefs: Gipfel des Stillstands ►EU  ►Großbritannien

Die EU-Staats- und Regierungschefs treffen sich in Brüssel - doch in der Migrationsfrage herrscht Stillstand, beim Brexit droht weitere Eskalation: EU-Parlamentspräsident Tajani beharrt auf der harten Linie. Von Markus Becker und Peter Müller, Brüssel

16.10.18: Theresa Mays Brexit-Dilemma: Dann lieber untergehen  ►Großbritannien

Das Brexit-Abkommen steht vor dem Aus - weil es im britischen Parlament für keinen der denkbaren Deals mit der EU eine Mehrheit gibt. Womöglich können nur noch Neuwahlen ein Desaster verhindern. Von Markus Becker, Brüssel

12.10.18: Britische Karibik-Insel Anguilla: Brexit-Chaos am Traumstrand

Der Brexit ist ein europäisches Problem - aber nicht nur. Auf der anderen Seite der Erde verzweifeln die Briten der Insel Anguilla am Chaos des Mutterlandes. Doch kaum jemand nimmt das zur Kenntnis. Von Jörg Schindler, London

10.10.18: Fortschritt in den Verhandlungen: Beim Brexit geht es voran - ein wenig

Es kommt offenbar Bewegung in die Brexit-Gespräche zwischen Briten und EU, Lösungen in kniffeligen Fragen zeichnen sich ab. Gelingt vor dem EU-Gipfel der Durchbruch? Von Peter Müller, Brüssel

10.10.18: Fortschritt in den Verhandlungen: Beim Brexit geht es voran - ein wenig

Es kommt offenbar Bewegung in die Brexit-Gespräche zwischen Briten und EU, Lösungen in kniffeligen Fragen zeichnen sich ab. Gelingt vor dem EU-Gipfel der Durchbruch? Von Peter Müller, Brüssel

09.10.18: Stockende Verhandlungen: Deutsche Firmen fürchten Krise bei hartem Brexit Industrie/Konzerne

Kosten in Milliardenhöhe, versiegende Handelsströme: In der deutschen Wirtschaft wächst die Nervosität angesichts des bevorstehenden Brexits. BDI-Chef Lang fordert mehr Fantasie bei den Verhandlungen.

09.10.18: Großbritannien: Dutzende Konservative rebellieren gegen Brexit-Deal von Premier May ►Großbritannien Conservative Party

Der Widerstand gegen Premierministerin May in den eigenen Reihen wächst: Eine größere Gruppe der britischen Torys sei bereit, sich gegen ihre EU-Austrittspläne zu stellen, sagt Ex-Kabinettsmitglied Baker.

03.10.18: Toyota, BMW und Co.: Die Angst der Autobosse vor dem harten Brexit ►Großbritannien EU ►Industrie/Konzerne

Ein halbes Jahr vor dem geplanten EU-Austritt der Briten steigt die Nervosität. Jetzt warnen Automobilkonzerne vor den möglichen katastrophalen Folgen eines No-Deal-Brexits. Von Sascha Zastiral

02.10.18: EU-Austritt: So geht Brexit ►Großbritannien  EU

Theresa May und der EU bleiben nur noch wenige Monate, um einen Brexit-Kompromiss zu finden. Unser Flussdiagramm zeigt, welche Optionen die britische Regierung hat.

02.10.18: Chaotische Brexit-Verhandlungen: Noch 178 Tage und null Plan ►Großbritannien  ►Brexit

Im März verlässt Großbritannien die EU. Zentrale Fragen bleiben ungelöst, die regierenden Konservativen zerlegen sich auf ihrem Parteitag. In London und Brüssel wächst die Furcht vor einem Chaos-Brexit. Von Markus Becker, Brüssel

01.1018: Großbritannien: Außer Brexit nichts zu bieten  ►Großbritannien  Conservative Party

Auf dem Parteitag der Tories geht es nur um eine Frage: Wer gewinnt im Streit um den Brexit? Antworten auf wichtige Zukunftsfragen bleiben die Konservativen schuldig.

26.09.18: Großbritanniens Labour: Endlich Anti-Brexit-Partei ►Großbritannien  ►Labour Party

Labour inszeniert sich erstmals als Partei, für die der Brexit-Exit eine Option ist. Das ist leicht beschlossen - und hart umgesetzt. Besonders Chef Jeremy Corbyn dürfte in eine Zwickmühle geraten. Von Jörg Schindler, London

26.09.18: No-Deal-Szenario: Regierung drängt Banken zu Brexit-Notfallplan ►Bundesregierung ►Bankensystem

Ende März droht das Chaos - dann läuft die Frist für die Brexit-Verhandlungen ab. Jetzt fordert die Bundesregierung die Finanzbranche auf, sich auf mögliche Verwerfungen vorzubereiten. Es sei Vorsicht geboten.

24.09.18: Theresa Mays gescheiterte Brexit-Politik: Rosinen sind aus ►Großbritannien  EU

Theresa May steht vor den Trümmern ihrer Brexit-Strategie - kurz vor Ende der Verhandlungen. Ein zweites Referendum könnte Großbritanniens letzte Rettung vor dem Chaos sein. Von Markus Becker

23.09.18: Jeremy Corbyn Der zähe Altlinke steht unter Druck ►Großbritannien  Labour Party

Jeremy Corbyn hat die britische Labour Party zur größten sozialistischen Partei Europas gemacht. Vor dem Parteitag steht der Vorsitzende trotzdem in der Kritik - nicht nur wegen der Antisemitismus-Vorwürfe gegen ihn. Von Cathrin Kahlweit, London

20.09.18: EU-Gipfel in Salzburg: Premierministerin May prallt ab ►Großbritannien EU

Theresa May versucht verzweifelt, die EU zu Kompromissen beim Brexit zu bewegen. Doch beim Treffen in Salzburg hatte die Britin keinen Erfolg. Nun soll ein Sondergipfel im November eine Einigung bringen. Von Markus Becker, Salzburg

17.09.18: Mays Brexit-Drohung: "Mein Deal oder kein Deal" ►Großbritannien EU

Die britische Premierministerin fordert ihre Gegner in der eigenen Partei auf, ihre Pläne für den Brexit zu unterstützen. Sie warnt: Sonst gebe es keine Einigung mit der EU.

17.09.18: Wegen Brexit: Deutsche Bank zieht wohl Milliarden aus London ab ►Großbritannien  Bankensystem

Die EZB fordert von europäischen Geschäftsbanken, sicherheitshalber Kapital aus ihren Londoner Zweigstellen auf den Kontinent zu transferieren. Allein bei der Deutschen Bank geht es um Hunderte Milliarden Euro.

14.09.18: EU-Austritt der Briten: Britischer Notenbankchef vergleicht harten Brexit mit Finanzkrise ►Großbritannien Bankensystem

Der britische Zentralbankchef Mark Carney hat die Regierung vor den schweren Folgen eines harten Brexit gewarnt. Ein Austritt ohne Abkommen mit der EU könne zu steigender Arbeitslosigkeit und drastisch fallenden Immobilienpreisen führen.

14.09.18: Warnung von Industrievertretern: Scheitern der Brexit-Verhandlungen wäre schlimmer als befürchtet ►Großbritannien   EU

Industrievertreter aus Großbritannien, Deutschland und Frankreich warnen im SPIEGEL vor den gravierenden Folgen eines ungeordneten Brexit. Zigtausende Betriebe würden "auf dramatische Weise über die Klippe springen". Von Peter Müller und Jörg Schindler

13.09.18: Großbritannien: Britische Regierung bereitet Bürger auf Brexit-Probleme vor ►Großbritannien

Ungültige Führerscheine, hohe Roaminggebühren, eingeschränkte Reisefreiheit: Die Regierung in London hat Probleme im Fall eines EU-Austritts ohne Abkommen aufgelistet.

11.09.18: Brexit: Theresa Mays Brexit-Plan könnte aufgehen ►Großbritannien EU

Die EU und die Regierung von Theresa May wollen sich ihre Verhandlungserfolge nicht von den Hardlinern wegnehmen lassen. Für ein erstes Brexit-Abkommen sieht es gut aus.

03.09.18: Brexit-Verhandlungen: Johnson wirft May-Regierung Kapitulation vor ►Großbritannien

Der Brexit-Hardliner und Ex-Außenminister attackiert seine frühere Chefin: Boris Johnson findet, die britische Premierministerin geht mit der "weißen Fahne" nach Brüssel. Dort sehen das die Verhandler ganz anders.

02.09.18: Brexit-Verhandlungen: May besteht auf Freihandelszone mit der EU ►Großbritannien

Premierministerin May fordert weiter Handelsprivilegien für Großbritannien nach dem Brexit. Doch die EU lehnt die Pläne als unfairen Wettbewerb ab. Die Zeit für Verhandlungen läuft langsam ab

30.08.18: Verwerfungen auf den Finanzmärkten: Banken stellen sich auf chaotischen Brexit ein ►Großbritannien Bankensystem

Ende März droht das Chaos - dann läuft die Frist für die Brexit-Verhandlungen ab. Große Banken bereiten sich bereits auf Verwerfungen vor. Und auch Finanzminister Scholz warnt die Wirtschaft. Aus Frankfurt am Main berichtet Stefan Kaiser

28.08.18: Britischer EU-Austritt: Harter Brexit wäre für May "kein Weltuntergang" ►Großbritannien

Was passiert, wenn sich die Briten mit der EU nicht auf einen geordneten Brexit einigen können? Premierministerin May gibt sich in dieser Frage betont entspannt.

23.08.18: Regierungsdokumente zum EU-Austritt: Briten blicken in den Brexit-Abgrund ►Großbritannien EU

Erstmals hat die britische Regierung die Folgen eines Brexits ohne Abkommen ausbuchstabiert. 25 Dokumente sollen Bürgern und Firmen helfen, sich auf das Schlimmste vorzubereiten - doch dafür bleibt kaum noch Zeit. Von Markus Becker, Brüssel

Q. meint: Lügen haben kurze Beine.

22.08.18: Brexit: Angst als Waffe ►Großbritannien

Die britische Regierung will in mehreren Papieren darlegen, welche Konsequenzen ein Brexit ohne Abkommen hätte. Für Theresa May ist es vielleicht die letzte Chance.

19.08.18: Großbritannien: Mode-Multimillionär spendet Rekordsumme für zweites Brexit-Referendum ►GroßbritannienUnternehmen/Konzerne

Die Bewegung für ein zweites Brexit-Referendum erhält prominente Unterstützung - und die bisher größte Einzelspende überhaupt. Der Co-Gründer der Modemarke Superdry setzt auf einen Ausstieg vom Ausstieg. Von Max Hägler und Klaus Ott

16.08.18: House of Fraser, M&S und Co.: Brexit beschleunigt Niedergang von britischem Einzelhandel ►Großbritannien Wirtschaft/Ökonomie

Der Einzelhandel in Großbritannien steckt in der Krise. Traditionelle Kaufhausketten kämpfen mit Problemen, immer wieder gehen ganze Häuser pleite. Der Brexit verstärkt das Problem. Von Sascha Zastiral, London

12.08.18: Stimmung in Großbritannien kippt: 112 Brexit-Wahlkreise wollen jetzt doch lieber in der EU bleiben ►Großbritannien Fake News

Brexit - nein, danke: Immer mehr Wahlkreise wünschen sich einer neuen Analyse zufolge einen Verbleib in der Europäischen Union. Darunter sogar der von Ex-Außenminister Boris Johnson.

Q. meint: Wehe, wenn auch die Einfältigen das Lügenkonstrukt begreifen.

08.08.18: Grenzstaus, Lieferengpässe, Arbeitslose: So gefährlich wäre ein Brexit ohne Deal  ►Großbritannien EU

Großbritannien stellt sich langsam, aber sicher darauf ein, ohne Vereinbarung aus der EU auszuscheiden. Doch ein solcher No-Deal-Brexit hätte wohl heftige Folgen für die britische Wirtschaft. Fünf Beispiele. Von Sascha Zastiral, London

03.08.18: Notfallplanung: Britische Manager bereiten sich kaum auf Brexit vor ►Großbritannien Industrie/Konzerne/Unternehmen

Weniger als ein Jahr vor Großbritanniens geplantem EU-Austritt hat einer Umfrage zufolge nicht einmal jeder dritte Manager im Land einen Notfallplan. Den Unternehmen mangele es dafür schlicht an Informationen.

 

 

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